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P3DPC PAVILLON OF 3D PRINTED COLLECTIBLES - preserving & sharing hybrid objects
Lea Krause |

Konzept

Der Pavillon soll das Interesse der Studierenden wecken, dazu einladen in ungezwungener Atmosphäre durch die ausgestellten 3D Objekte zu schlendern, das Lindenwäldchen als Aufenthaltsort zu genießen oder sogar dazu ermutigen, sich näher mit dem 3D Druck und seinen unendlichen Möglichkeiten auseinander zu setzen. Der Pavillon und seine umgebenden Vitrinen sollen nicht nur ausstellen, sondern auch Ausstellungsstück an sich sein. Um sich von den umgebenden eckigen Gebäuden abzuheben, von allen Richtungen einladend zu wirken und die Vorteile/ Freiheiten des 3D Druckes zu nutzen ist der Pavillon als Kern des Entwurfs in seiner Form rund gewählt. Bestehend aus einer massiven Rückwand und einer großen Glasfront nimmt sich dieser zurück und bietet freie Sicht auf den im Inneren platzierten 3D Drucker mit Robo Arm. Die vorbeilaufenden Studierenden sollen auf den sich bewegenden 3D Drucker und damit das Ausstellungsgelände aufmerksam werden.

Grundriss

Die Wegeführung begann mit dem Gedanken der Abkürzung, die von einigen Studierenden gerne genutzt wird und schlängelt sich nun zwischen dem Pavillon und den Vitrinen hindurch, um sich auf der Rückseite des Lindenwäldchens in einen Platz aufzuweiten. Neben der Funktion der Ausstellung soll der Grünbereich vor allem Aufenthaltsqualität bieten und zum Entspannen und Genießen unter den Baumkronen einladen. Um die Aufenthaltsqualität zu stärke sind an ausgewählten Orten Bänke platziert, zudem wird die Rasenfläche durch die Wegeführung auf Gittern weder versiegelt noch gestört.

Ansicht Süd

Additives System - Ausblick auf kommende Jahre

Die umgebenden modularen Ausstellungsvitrinen bestehen aus einem sich zurücknehmenden Kern aus Stahl und Glas mit höhenverstellbaren Regalböden und einer immer wieder neuen Hülle aus 3D gedrucktem Material. Diese Hülle könnte als Semesteraufgabe eine neuartige Fassade darstellen, welche in Wind und Wetter getestet werden kann und gleichzeitig als modulare Erweiterung Platz für neue Ausstellungsstücke bietet. Im kleineren Maßstab können zudem während der Entwurfsfindung kleine 3D gedruckte Handstücke an allen Hüllen befestigt und so auf ihre Haltbarkeit/ Alterung untersucht werden.

Visualisierung Innenraum

Die Materialität der Vitrinen orientiert sich an den Fassaden der umgebenden Gebäude. Die 3D gedruckte Hülle greift ein jeweiliges Material auf - z.B. Beton, Metall, Keramik, Glas oder Kunststoff und übersetzt dieses in eine neue und experimentelle Form/ Fassade.

Modell